Brüche

Polemik 10-2026

Der Flughafen Leipzig/Halle war nun schon wieder in den Schlagzeilen. War es im Sommer ein angeblich agentengeführter russischer Drohnenangriff auf abgestellte ukrainische Flugzeuge, ist es nun ein Zaundurchbruch.
Im ersteren Fall waren es so viele Ungereimtheiten und Widersprüchlichkeiten zum Verlauf des Anschlags (Fund, Zahl, Art und Sprengstoffbeladung der Drohnen; Flughafenmitarbeiter, der eine Drohne gefangen und zu Boden gedrückt haben soll, ohne dass die Sprengladung explodierte usw.), dass man relativ schnell die Information über die Medien einstellte, was für mich keine vertrauensbildende Maßnahme darstellte.
Ja, der Durchbruch! Dieser war bis heute früh „eine vermutlich von Russland inszenierte Aktion“. Doch eben heute stellten sich zwei Syrier der Polizei, die das Loch durch ein ungewolltes Fahrmanöver mit ihrem PKW herbeigeführt hatten. Oh je, welche mediale Blamage. Aber dieses Ritual kennen wir ja seit der Sprengung von Nordstream-II.
Die Russen sind sicher an vielem Schuld, aber eben doch nicht an allem!

Die Sondierungsverhandlungen in Berlin sollen nun in Koalitionsverhandlungen von 2xRot und Grün überführt werden. Ein israelfreundlicheres Lippenbekenntnis der „Linken“ machte diesen Aufbruch möglich. Welch ein politischer Schachzug von SPD-rot und Grün, in der „Demokratischen Mitte“ zu fahren und dann schnöde nach extrem-links abzubiegen.
Die „Demokratische Mitte-CDU“ sieht den leuchtenden Blinklichtern hinterher und fährt geradewegs gegen die Brandmauer und bemitleidet sich auch noch.
Es ist schon sehr bemerkenswert, was die neue Berliner Koalition so vorhat, Wohnungsnotbekämpfung durch Vergesellschaftung, Menschen sollen auch ohne deutschen Pass wählen dürfen. Im Sondierungspapier der drei Parteien heißt es: Nach fünf Jahren Aufenthalt in Deutschland sollen „alle Menschen“ das aktive und passive Wahlrecht erhalten – dafür werde man sich „nachdrücklich“ einsetzen. Das geplante Ausländerwahlrecht würde nicht nur Nicht-EU-Ausländer umfassen, sondern auch Migranten aus anderen Ländern und Kulturkreisen. Im Sondierungspapier steht geschrieben: „Teilhabe darf in Berlin niemals eine Frage des Passes sein.“ Diese Parteien wollen nach ihren Worten eine „solidarische Migrationsgesellschaft“.
Ich empfehle den Koalitionspartnern, was sie anderen immer empfehlen, mal wieder das Grundgesetz zu lesen. Außer Punkt „Vergesellschaftung“ sind die anderen Punkte nicht gerade grundgesetzkonform.

Der Satiriker Kurt Krömer, vom Öffentlich rechtlichen Rundfunk (ÖRR) hofiert, will keine AfD-Wähler bei seiner Lesetour zum Buch „Du darfst nicht alles glauben, was du denkst: Meine Depression“. Seine Aussagen waren: „Keine Tickets für AfD-Wähler“, „Euer Geld stinkt, genauso wie ihr.“ Er wolle nicht bei seinen Lesungen „in irgendwelche Schweinegesichter gucken“. Mich erinnert das sehr an „Nazi-Sprech“, Hass und Hetze in Reinstform. Mit einem solchen medialen Ausbruch spaltet man die Gesellschaft immer weiter.

Aber eines bleibt, „Hetze und Hass“ zelebriert immer nur der politische Gegner, egal auf welcher Seite man steht!